Hinweise zu sensiblen Inhalten – Content Notes

Auf unserer Theaterbühne zeigen wir Ihnen auch Stücke, die konfliktreiche oder sensible Themen behandeln, die Sie berühren und zum Nachdenken anregen können und auch sollen. Je nach persönlicher Sensibilisierung und persönlichen Erfahrungen kann die Auseinandersetzung mit solchen Themen schmerzhaft sein. Damit Sie sich bei uns stets wohlfühlen und im Sinne einer transparenten Kommunikation mit Ihnen listen wir hier Hinweise zu bestimmten Inhalten unserer Stücke auf, die wir als sensibel einstufen. Sogenannte Content Notes erklären, welche Themen auf der Bühne aufgegriffen werden und welche Reize darin enthalten sein können. 

Zu den Themen, zu denen wir Hinweise geben, gehören u. a. Gewalt – physisch oder psychisch –, Essstörungen, Suizidalität, Kriegsszenen, Missbrauch oder Misshandlung. Außerdem weisen wir Sie darauf hin, ob wir in Theaterstücken Stroboskop-Licht nutzen. Die Hinweise sollen Ihnen Orientierung geben, damit Sie einschätzen können, ob das Stück Ihren aktuellen Bedürfnissen entspricht. Wir listen hier nur die Theaterstücke auf, bei denen wir als Theater Inhalte als sensibel eingestuft haben. 

Die Hinweise helfen Ihnen, sich auf Inhalte vorzubereiten, die bei einigen Zuschauer*innen starke Gefühle auslösen können. Dabei kann es vorkommen, dass die Hinweise bereits einen Teil der Inszenierung vorwegnehmen. Um Ihnen nicht zu viel der Handlung zu verraten, ist es jeder und jedem selbst überlassen, die folgenden Hinweise zu sensiblen Inhalten zu lesen. 

Sollten Sie sich unsicher sein, helfen Ihnen unsere Mitarbeiter*innen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns dazu per E-Mail (info@ohnsorg.de).

In dieser Inszenierung wird auf sprachlicher Ebene Suizid thematisiert. Außerdem behandelt das Stück den Zweiten Weltkrieg und die direkte Nachkriegszeit. Zudem kommt es im historischen Kontext zur Reproduktion ableistischer Sprache. 

In dieser Inszenierung wird auf sprachlicher Ebene Suizid und Sterbehilfe thematisiert. Außerdem kommen Erzählungen über Kriegserfahrungen vor.  Es wird körperliche Gewalt dargestellt.

In der Inszenierung werden der Erste und Zweite Weltkrieg verhandelt. Zudem kommt es im historischen Kontext zur Reproduktion von Ableismus und Antisemitismus. Es kommt stroboskopähnliches Licht zum Einsatz.

In dieser Inszenierung wird auf sprachlicher Ebene psychische und physische Gewalt gegenüber Minderjährigen thematisiert und körperliche Gewalt dargestellt. Außerdem behandelt das Stück das Leben während des Zweiten Weltkriegs und die direkte Nachkriegszeit (1943-54). Zudem kommt es im historischen Kontext zur Reproduktion von NS-Ideologie geprägter Sprache.