De leven Öllern

Vorstellungen bis 26. Februar 2023
Großes Haus
Komödie von Emmanuel Patron und Armelle Patron | Plattdeutsche Erstaufführung | Plattdeutsch: Christian Richard Bauer | Spieldauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause
Inszenierung: Nora Schumacher I Bühne & Kostüme: Peter Lehmann Mit: Konstantin Graudus, Meike Harten, Flavio Kiener/Markus Gillich, Rabea Lübbe, Marco Reimers
Die nächsten Termine

Do. 09.02.2023

19:30 Uhr
Platt-Vorspiel 18:45 Uhr im Rang

Do. 16.02.2023

19:30 Uhr
Platt-Vorspiel 18:45 Uhr im Rang

Beschreibung

Die Geschwister Peer, Julius und Luisa lieben ihre Eltern abgöttisch. Doch als »de leven Öllern« ihre Kinder auffordern schnellstmöglich zu ihnen zu kommen, weil sie ihnen etwas sehr Wichtiges mitzuteilen haben, fürchten sie das Schlimmste und beeilen sich, im Elternhaus einzufallen. Nach allerlei Rätselraten werden die Kinder überrascht von einer Nachricht, die sie so gar nicht erwartet hätten. Was zunächst als freudiges Ereignis erscheint, wird für die erwachsenen Sprösslinge wie für die abenteuerlustigen Eltern allmählich zu einer Zerreißprobe …

»De leven Öllern« ist eine zeitgemäße Komödie mit viel Witz und einer Portion Nachdenklichkeit über die Familie, Liebe, Geld, den Platz des Einzelnen im Familienverbund, die wechselhaften Höhen und Tiefen der Gefühle, die verborgene Seite, die in jedem von uns schlummert, und über das, was Eltern ihren Kindern schulden – und umgekehrt.

Pressestimmen

Das sollten Sie sich anschauen! Wie das Geld die Beziehung zwischen den Eltern, Kindern und Geschwistern vergiftet, zeigt die turbulente Inszenierung (Regie: Nora Schumacher) des mit rabenschwarzem Humor gespickten Ohnsorg-Stücks.

Hamburger Morgenpost, 17.01.2023

Schnell, witzig, aber ohne übertriebenen Klamauk kommt diese Inszenierung aus, die am Ende zu Recht großen Applaus erntete. Mit vielen Wendungen, die immer wieder neu überraschen können.

NDR 90,3 Kulturjournal, 16.01.2023

Großartiger Dialogwitz und ernste Themen vertragen sich bestens in dieser tollen Inszenierung von Nora Schumacher.

Szene Hamburg, 02/23

Das Premierenpublikum feierte das Ensemble mit minutenlangem Beifall ... Ein turbulentes, immer absurder werdendes Stück ... Doch auch nachdenkliche Aspekte über die Familie und den Platz des Einzelnen kommen hier nicht zu kurz. Mitsamt der Instabilität der Gefühle und all der dunklen Seiten, die in jedem von uns schlummern – vor allem wenn viel Geld im Spiel ist.

Hamburger Abendblatt, 17.01.2023

Für Platt-Einsteiger

Im Rang: Vorstellungen mit hochdeutscher Übertitelung. Nur vom Rang aus sichtbar.
    Fotonachweise: Oliver Fantitsch