Vorschau der Spielzeit 2024/2025

Das Programm der Spielzeit 2024/25 des Ohnsorg-Theaters ist öffentlich! Stöbern Sie in unseren Premieren und Wiederaufnahmen für das Große Haus und Studio. Der Vorverkauf ist noch nicht gestartet.

PROGRAMM GROSSES HAUS 2024/2025

Barfoot in’n Park – Verliebt, verlobt, verkracht
Komödie von Neil Simon

Nach einer stürmischen Flitterwoche sollte den Jahren des Eheglücks eigentlich nichts mehr im Wege stehen – es sei denn, sehr unterschiedliche Lebensauffassungen prallen aufeinander. Paul ist ein überaus korrekter und aufstrebender Anwalt, Conny hingegen hat Spaß und Vergnügen zu ihren Lebensprinzipien erklärt. Als die gemeinsame Wohnung sich auch nicht gerade als Glücksfall entpuppt, die Schwiegermutter dem Ruf einer solchen besondere Ehre macht, und sich ein exzentrischer Nachbar in die junge Ehe einmischt, wird diese auf eine harte Probe gestellt – sehr zum Vergnügen des Publikums.

Premiere am 25. August 2024

Hochdeutsch von Jessica Higgins
Plattdeutsch von Frank Grupe
Inszenierung: Nora Schumacher
Bühne & Kostüme: Anike Sedello
Mit: Konstantin Graudus, Frank Grupe, Birte Kretschmer,
Marco Reimers, Lara-Maria Wichels

Alarm in’t Theaterhuus – Carmen darf nicht platzen
Komödie von Ken Ludwig

Eines steht fest: The show must go on! Selbst wenn der Star des Abends aus mysteriösen Gründen nicht erscheint. Zum Glück gibt es eine talentierte Assistentin, die einspringt – auch, wenn das der Super-Sopranistin natürlich nicht recht ist – und auch sonst einiges schiefläuft: Die Vorstellung findet statt. „Carmen“ darf nicht platzen. So unberechenbar, turbulent und witzig kann Theater sein – wenn am Ende alles gut ausgeht …

Premiere am 03. November 2024 | Plattdeutsche Erstaufführung

Hochdeutsch von Michael Raab
Plattdeutsch von Peter Nissen
Inszenierung: Max Claessen
Bühne: Beate Zoff
Kostüme: Stephanie Kniesbeck
Mit: Erkki Hopf, Caroline Kiesewetter, Beate Kiupel, Annika Krüger, Nele Larsen, Lennart Lemster, Verena Peters

Die Weihnachtsgans Auguste
Frei nach Friedrich Wolf
Weihnachtsmärchen ab 4 Jahren
Auf Hochdeutsch

Opernsänger Lutz-Lüder Löwenhaupt kauft für das bevorstehende Weihnachtsfest eine lebendige Gans, die zum Festtagsbraten werden soll. Das ärgert Haushälterin Therese, die mit dem quirligen Federvieh nun einen Haufen Mehrarbeit hat. Sohn Peerle hingegen ist hoch erfreut und schließt Auguste, wie er die Gans tauft, sofort in sein Herz. Dass diese in einer Kiste im dunklen Keller untergebracht werden soll, ist für ihn unerträglich. Und so beschließen Peerle und seine Schwester Greta, in einer heimlichen Nacht und Nebel Aktion, Auguste ins gemeinsame Kinderzimmer zu verfrachten – was in heillosem Chaos endet. Auch am folgenden Tag kann von besinnlicher Weihnachtsstimmung keine Rede sein, denn Auguste stört die Gesangsprobe von Vater Löwenhaupt, der wutentbrannt beschließt, der Gans eigenhändig den Garaus zu machen. Doch das ist leichter gesagt als getan, und so geht dieses Unterfangen gründlich daneben – zur Freude der Kinder und zum großen Glück für Auguste.
Ein fröhliches Weihnachtsmärchen mit viel Musik. Für alle ab 4 Jahren.

Premiere am 15. November 2024

Bühnenfassung & Inszenierung: Nora Schumacher
Bühne: Katrin Reimers
Kostüme: Schneiderei des Ohnsorg-Theaters
Musikalische Leitung & Musik: Stefan Hiller
Choreografie: Larissa Potapov
Mit: Tanja Bahmani, Juliane Krug, Rabea Lübbe, Johan Richter u.a.

Annas Slaapstuuv – Entführung auf Bestellung
Komödie von Ulrich Hub

Eine groteske Silvesterparty voller Lügen. Der nicht unumstrittene Bürgermeister einer Kleinstadt wird im eigenen Haus überfallen, ausgeraubt, bewusstlos geschlagen und im Badezimmer versteckt. Um Mitternacht fehlt jede Spur von ihm. Im Schlafzimmer hingegen muss sich seine Frau Anna gegen jede Menge Leute zur Wehr setzen, die dort ungefragt ein- und ausgehen: die Schwiegermutter, die Geliebte ihres Mannes, einen zerstreuten Einbrecher, einen skrupellosen PR-Manager und einen verliebten Polizeichef. Allesamt Meister der Täuschung.

Premiere am 12. Januar 2025

Plattdeutsch von Anne Landgraf
Inszenierung: Ekat Cordes
Bühne & Kostüme: Yvonne Marcour
Mit: Oskar Ketelhut, Flavio Kiener, Vivian Mahler, Marco Reimers, Laura Uhlig u.a.

Oddos See – Eine irre Fahrt
Schauspiel mit Musik von Murat Yeginer nach dem Epos von Homer

Ist die Reise des Odysseus ein Irrtum der Geschichte? War Odysseus tatsächlich Grieche? Nein, er war Friese und er hieß Oddo. Seine Reise nannte man damals „Oddos See“, später irrtümlich überliefert als „Odyssee“. Die vielen Abenteuer sind bekannt, aber dass Oddos Reise zehn Jahre dauerte, lag nicht allein daran, dass Poseidon ihm den Weg versperrte. Nein, es lag vor allem an einer sprachlichen Barriere, denn Oddos Mannschaft sprach Plattdeutsch und das taten die meisten Menschen im Mittelmeerraum eben nicht. Um sich während der langen Reise bei Laune zu halten, erfand die Mannschaft ganz nebenbei den berühmten Shanty!

Premiere am 02. März 2025 | Uraufführung

Plattdeutsch von Christian Richard Bauer
Inszenierung: Murat Yeginer
Bühne: Mikhail Zaikanov
Musikalische Leitung: Jan-Paul Werge
Mit: Rabea Lübbe, Jannik Nowak, Dieter Schmitt, Linda Stockfleth, Isabella Vértes-Schütter, Jan-Paul Werge u.a.

GH 2425

Buddenbrooks – Eine Familiensaga
Nach dem Roman von Thomas Mann

Wer kennt sie nicht oder hat zumindest von ihnen gehört: die Buddenbrooks aus Lübeck. Faszinierende Charaktere und dramatische Konflikte beherrschen die bewegte Geschichte dieser Familie, in der es um Liebe und Sehnsucht geht, aber auch um Verantwortung und Pflichten innerhalb einer Kaufmannsdynastie. John von Düffel gelingt es, die zentralen Motive dieses großen Romans zu fassen, kompakt genug für die Bühne, komplett um den Buddenbrooks gerecht zu werden. 

Premiere am 13. April 2025

Bühnenfassung von John von Düffel
Plattdeutsch von Cornelia Ehlers
Inszenierung: Marc Becker
Bühne: Katrin Reimers
Kostüme: Stephanie Kniesbeck
Mit: Robert Eder, Colin Hausberg, Oskar Ketelhut, Flavio Kiener, Birte Kretschmer, Marco Reimers, Laura Uhlig

Tiet is Geld – Jetzt oder nie
Komödie von Ruth Toma und Lars Büchel

Irgendwann muss man anfangen, sich seine Wünsche zu erfüllen: Für Carla, Lili und Meta gilt das ganz besonders, denn sie haben nicht mehr viel Zeit. Der größte Wunsch der drei ist es, auf einem Luxusdampfer eine Kreuzfahrt zu machen. Doch ausgerechnet, als sie das Ersparte aus ihrer Skatkasse zur Bank bringen, wird diese ausgeraubt. Nun gut, was die Bankräuber konnten, können sie schon lange – nur besser. Und was haben sie schon zu verlieren, außer Zeit?!

Premiere am 01. Juni 2025

Plattdeutsch von Meike Meiners
Inszenierung: Krystyn Tuschhoff
Bühne & Kostüme: Marcel Franken
Mit: Kristina Bremer, Robert Eder, Oskar Ketelhut, Beate Kiupel, Flavio Kiener, Meike Meiners, Verena Peters

PROGRAMM STUDIO 2024/2025

Altes Land
Nach dem Roman von Dörte Hansen

„Düt Huus is mien un doch nich mien, de na mi kümmt, nennt’t ok noch sien“ – ein Bauernhaus im Alten Land wird zum Zufluchtsort über Generationen. Die Frauen, die dort leben und die, die dort ankommen, finden etwas, das sie vielleicht gar nicht gesucht haben: eine Familie. Diese norddeutsche Geschichte ist berührend und humorvoll zugleich. Und so echt erzählt, dass wir uns alle darin wiederfinden.

Wieder im Programm ab 31. August 2024 | Ohnsorg Studio
ab 13. Mai 2025 | Großes Haus

Bühnenfassung: Julia Bardosch und Cornelia Ehlers
Plattdeutsch: Dörte Hansen und Cornelia Ehlers
Inszenierung: Julia Bardosch
Bühne: Katrin Reimers
Kostüme: Katrin Reimers und Caroline Packenius
Musik: Florian Miro
Mit: Ruth Marie Kröger, Kerstin Hilbig, Kristina Nadj, Florian Miro

Die Muskeltiere – Een för all, all för een
Von Ute Krause

Der Mäuserich Picandou lebt unter der Kellertreppe von Frau Fröhlichs Feinkostgeschäft in der Deichstraße. Besser könnte er nicht wohnen, denn Käse ist sein Ein und Alles. Als er jedoch davon hört, dass Frau Fröhlich den Laden schließen muss, sieht er sein paradiesisches Leben in Gefahr und möchte etwas unternehmen. Das Schicksal will es, dass er drei Nagetieren begegnet, die nicht mehr von seiner Seite weichen sollen: der Ratte Gruyère, die sich als Maus versteht, der Kneipenmaus Pomme de Terre, und dem verwöhnten Blankeneser Hamster Bertram, der den Freunden den Namen „Muskeltiere“ verleiht. Zwischen den Vieren entsteht eine innige Freundschaft. Sie schwören, immer füreinander einzustehen und erleben spannende Abenteuer in der aufregenden Hafenstadt Hamburg.

Wieder im Programm ab 10. Oktober 2024

Plattdeutsch: Cornelia Ehlers
Inszenierung: Julia Bardosch
Kostüme: Kerstin Feuerhelm
Mit: Kristina Bremer, Johannes Nehlsen, Antje Otterson, Philipp Weggler

Studio 2425

Kleiner Mann, was nun?
Nach dem Roman von Hans Fallada

»Was nun?« in Zeiten der Weltwirtschaftskrise: Fallada beschreibt in seinem Roman von 1932 eindringlich die Geschichte des Angestellten Pinnebergs und seiner starken Frau „Lämmchen“. Sie nimmt das Leben ihres verzweifelten Mannes in die Hände, als er seinen Arbeitsplatz verliert. Beide glauben an ihr Glück und ihre Liebe, im Kampf gegen eine unfriedliche Welt, Missgunst und wirtschaftliche Not.

Wieder im Programm ab 29. November 2024

Bühnenfassung: Michael Thalheimer & Sibylle Baschung
Plattdeutsch: Cornelia Ehlers
Inszenierung: Ayla Yeginer
Bühne & Kostüme: Telse Hand
Musik: Jochen Klüßendorf
Mit: Julia Kemp, Jochen Klüßendorf, Rabea Lübbe, Jannik Nowak

Tüdelig in’n Kopp – Als Oma seltsam wurde
Nach dem Bilderbuch von Ulf Nilsson und Eva Eriksson

Eines Tages, ganz plötzlich, wird Oma seltsam und geizig. Sie wohnt in einem kleinen Dorf vor der Stadt und ihr Enkel ist oft bei ihr zu Besuch. Jeden Donnerstag liefert das Bäckerauto dort Brot und er darf sich eine Tüte Kekse aussuchen – das ist das wichtigste am ganzen Donnerstag. Doch Oma weiß auf einmal nichts mehr von einem Bäckerauto. Und ihren eigenen Enkel erkennt sie auch nicht wieder! Sie war in letzter Zeit öfter etwas tüdelig, doch plötzlich verhält sie sich ganz komisch: Sie denkt, die Leute wollten sie bestehlen und holt ihre gesamten Ersparnisse von der Bank ab. Selbstverständlich hilft ihr Enkel ihr dabei, das Geld in ihrem Haus zu verstecken. Mutig hält er mit Pfeil und Bogen Wache vor der Tür, um Oma zu beschützen. Dabei wünscht er sich nichts sehnlicher, als dass Oma nicht mehr seltsam ist.

Durch den Wechsel von hochdeutschen und plattdeutschen Passagen können die jungen Zuschauer problemlos der Geschichte folgen und nehmen spielerisch Kontakt zur Sprache auf.

Wieder im Programm ab 1. Februar 2025

Bühnenfassung: Jasper Brandis & Cornelia Ehlers
Plattdeutsch: Cornelia Ehlers
Inszenierung: Jasper Brandis
Bühne & Kostüme: Andreas Freichels
Mit: Meike Meiners, Christopher Weiß
Ab 5 Jahren

Ringel, Rangel, Rosen – Vörbi is man nich vörbi
Von Kirsten Boie

Auf einen wunderbaren Sommer in Hamburg im Jahre 1961 folgt im Februar 1962 die Hamburger Sturmflut. Von einem Tag auf den anderen ist das „Paradies“ – wie die 13-jährige Karin und ihre Familie ihr Behelfsheim in Wilhelmsburg nennen – zerstört. Nach der Katastrophe ist nichts mehr wie es vorher war. Und als Karin dann auch noch entdeckt, dass ihre Eltern schon einmal eine Katastrophe erlebt haben, ändert sich ihr Blick auf das Leben erst recht.

Wieder im Programm ab 08. März 2025

Bühnenfassung: Anke Kell
Plattdeutsch: Cornelia Ehlers
Inszenierung: Kathrin Mayr
Bühne & Kostüme: Katharina Philipp
Musik: Jochen Klüßendorf
Mit: Tanja Bahmani, Sofie Junker, Jochen Klüßendorf, Vivien Mahler

Novecento – De Geschicht vun den Ozeanpianist
von Alessandro Baricco

Seine Heimat ist das Meer. Seine Welt ist die Musik. Er ist der beste Pianist, den der Ozean jemals gehört hat. Novecento wurde als Säugling in einer Zitronenkiste an Bord eines Ozeandampfers auf dem Piano des Ballsaals zurückgelassen und hat in seinem ganzen Leben noch nie einen Fuß an Land gesetzt. Aber er liest in den Augen seines Publikums und bereist fast alle Orte der Welt mit seiner Musik. Novecento ist eine Geschichte über die Liebe zur Musik, die Kraft der Fantasie und das Geschenk zu leben.

Premiere am 30. April 2025 | Plattdeutsche Erstaufführung

Inszenierung: Jasper Brandis
Bühne & Kostüme: N.A.
Musik: Mario Ramos
Mit: Holger Dexne